Darauf setzen große Unternehmen: Darum solltest Du in 2023 SQL lernen.

Mit SQL-Datenbanken arbeiten zu können, ist in der heutigen Arbeitswelt ein heißbegehrter Skill. SQL macht das Verwalten von Datenbanken einfacher als je zuvor. In diesem Artikel erfährst Du warum Du SQL lernen solltest und welche Möglichkeiten es gibt, in kurzer Zeit SQL zu lernen.

Inhaltsverzeichnis

Grafik im Artikel “Skill Gap Analyse: Wie Unternehmen den Weiterbildungsbedarf ihrer Belegschaft effektiv feststellen“ zeigt das StackFuel Data-Literacy-Assessment (Symbolbild).

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Warum ist es 2023 so wichtig, mit SQL-Datenbanken arbeiten zu können? Das ist leicht erklärt. Microsoft, Accenture, Dell. Konzerne weltweit setzen auf die Programmiersprache SQL, denn sie ist besonders für Datenbanken wichtig.

Eine Welt ohne Daten ist heute kaum noch vorstellbar. Die Menge an gesammelten Daten wird sich bis 2025 voraussichtlich jedes Jahr um etwa 27 Prozent erhöhen. Diese gesammelten Daten werden zur Verwendung in Datenbanken gespeichert.

Gespeicherte Daten allein sind aber unbrauchbar, wenn diese Daten nicht auch verwaltet und sortiert werden. Die am häufigsten verwendete Datenbank ist die relationale Datenbank. Die Sprache dieser Datenbank ist SQL. Darauf gehen wir im nächsten Abschnitt näher ein.

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Was ist SQL?

Ausgeschrieben steht SQL für Structured Query Language, was übersetzt bedeutet “die Sprache für die strukturierte Datenabfrage”. SQL ermöglicht es, mit verhältnismäßig simplen Befehlen, große Datenmengen abzufragen. Das macht die Sprache nach wie vor sehr beliebt bei Unternehmen.

Ein weiterer Vorteil von SQL ist, dass die Syntax, also ihr Befehlsaufbau, relativ simpel ist und die Befehle stark an die englische Umgangssprache angelehnt sind, was sie intuitiv macht. Außerdem ist SQL plattformübergreifend mit vielen verschiedenen Datenbanksystemen nutzbar, da die meisten modernen Datenbanken über SQL-Schnittstellen verfügen.

Im Zusammenhang mit SQL wird häufig auch NoSQL erwähnt. Die eine Programmiersprache wird für relationale (SQL) und die andere für nicht-relationale (NoSQL) Datenbanken verwendet. Obwohl beide Optionen praktikabel sind, gibt es wichtige Unterschiede zwischen den beiden Programmiersprachen.

SQL-Datenbanken verwenden eine strukturierte Abfragesprache und haben ein vordefiniertes Schema. Sie sind außerdem tabellarisch organisiert, während es sich bei NoSQL-Datenbanken um Dokument-, Key-Value-, Graph- oder Wide-Column-Speicher handelt.

Was ist eine relationale Datenbank?

Relationale Datenbanken bestehen aus Tabellen und ähneln vom Aufbau her am ehesten einer Excel Tabelle. In einer relationalen Datenbank werden die Daten mit einem spezifischen Merkmal pro Spalte zum Beispiel Kundennummer, Name oder Adresse einsortiert. Eine Zeile in dieser Tabelle repräsentiert immer nur eine:n Kund:in.

Über ein Schlüsselmerkmal wie eine Kundennummer können Daten aus verschiedenen Tabellen miteinander verknüpft werden. Relationale Datenbanken sind die am häufigsten verwendeten Datenbanken, da sich insbesondere im Unternehmenskontext Daten sehr gut tabellarisch darstellen lassen, um sie zu analysieren und Erkenntnisse zu gewinnen

So sehen Tabellen in SQL-Datenbanken aus.
Daten werden innerhalb einer SQL-Datenbank in Tabellen, wie in der Darstellung
einsortiert. [Quelle: StackFuels Weiterbildung “SQL & Relational Databases” 2022].

Wofür brauche ich SQL?

SQL findet Anwendung in allen Bereichen, in denen große Mengen von Daten erzeugt werden. Viele Alltagsanwendungen verwenden SQL. Egal, ob Du nun eine App verwendest, um deine Finanzen zu regeln oder wenn Du Lieder über einen Musik-Streamingdienst herunterlädst. In Fällen wie diesen wird SQL verwendet, um die Datenmengen im Hintergrund zu verwalten und zu sortieren.

SQL kann problemlos mit immensen Datenmengen umgehen. Selbst die kleinsten Unternehmen verwalten und nutzen heutzutage riesige Datenmengen. Die Fähigkeit, diese Daten effektiv zu verarbeiten und sie leicht verdaulich darzustellen, ist deshalb unverzichtbar.

Warum also nicht Excel verwenden? SQL ist eine weitaus leistungsfähigere und schnellere Methode, um große Datensätze zu verarbeiten.  Jede Abteilung innerhalb eines Unternehmens nutzt Daten auf seine eigene Art und Weise.

Wenn Du im Marketing arbeitest, brauchst Du Daten, um Kundenbedürfnisse zu erkennen und um nachvollziehen zu können, ob Deine Marketingkampagnen gut performen. In der Produktion brauchst Du Daten, um diese zu überwachen und Engpässe zu vermeiden und das Management benötigt Daten, um die richtigen strategischen Entscheidungen für das Unternehmen zu fällen.

Mit Daten arbeiten zu können, zum Beispiel mit SQL, ist deshalb einer der wichtigsten Skills heutzutage. Es kann gar nicht zu wenig betont werden, wie wichtig Datenkompetenz heutzutage ist und wie sehr Deine Karriere davon profitieren kann.

Warum lohnt es sich SQL zu lernen?

Auch wenn Dir SQL-Skills bereits in Deinem jetzigen Job viele Türen öffnen können, ermöglichen sie Dir auch den Sprung in eine neue Karriere. Mit SQL-Kenntnissen stehen viele verschiedene Jobrollen für Dich in Aussicht. Du kannst zum Beispiel als Datenbankentwickler, SQL-Administrator oder als SQL-Developer arbeiten.

Hier erkennt man einen Entwickler bei der Arbeit mit einer SQL-Datenbank. SQL vereinfacht das Verwalten von relationalen Datenbanken.
Die Verdienstspanne eine:r SQL-Entwickler:in geht von 41.400 Euro bis hin zu 64.500 Euro im Jahr.

Quereinsteiger:innen werden in diesen Berufen jederzeit händeringend gesucht, was noch einmal aufzeigt, wie begehrt SQL-Skills bei Arbeitgebern sind. Bei all diesen Jobs winkt Dir eine gute Bezahlung. Ein:e SQL-Entwickler:in verdient durchschnittlich zwischen 41.400 Euro für Anfänger:innen bis zu 64.500 Euro für erfahrene Entwickler:innen pro Jahr. Aber SQL hilft Dir nicht nur dabei, einen neuen gut bezahlten Job zu finden.

Auch wenn Tech-Jobs gut bezahlt werden, möchtest Du vielleicht erstmal die durch SQL verbesserten Karriereoptionen in Deinem aktuellen Job ausloten. Wir haben oben bereits ausgeführt, warum SQL in nahezu allen Abteilungen gebraucht werden.

SQL-Kenntnisse sind eine äußerst wertvolle Qualifikation für jede:n, sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch bei einem Jobwechsel. Wenn Du Dich dafür entscheidest SQL zu erlernen, ist Deine Zeit gut angelegt und Du solltest Dich auf eine hohe Rendite einstellen. Wer seinen Lebenslauf also um diese nützliche Fähigkeit erweitert, verschafft sich einerseits Aufstiegschancen im eigenen Unternehmen als auch bei anderen Unternehmen.

Wie kann ich SQL lernen?

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten die Datenbanksprache SQL zu lernen. Wenn Du eher auf klassische Lernmethoden zurückgreifst, gibt es viele verschiedene SQL-Fachbücher, die darauf ausgelegt sind, Dir die Grundlagen von SQL zu erklären und Dich vor häufigen Fehlern zu warnen.

Auch an digitalen SQL-Lernangeboten mangelt es heute nicht. Mittlerweile sind viele verschiedene online SQL-Weiterbildungsmöglichkeiten vorhanden, die Dir in relativ kurzer Zeit die Grundlagen von SQL vermitteln können. Hier solltest Du allerdings auf Qualität setzen!  Kostenlose SQL-Kurse und Bootcamps bieten nicht immer die Qualität und Tiefe an Informationen, die besonders für Einsteiger:innen wichtig sind. Deshalb sollte Dein Fokus auf einer soliden Grundausbildung liegen, auf die Du dann gegebenenfalls auch autodidaktisch aufbauen kannst.

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Bei StackFuel erhältst Du nicht nur eine theoretische Ausbildung, Du lernst praxisorientiert in unserer virtuellen Programmierumgebung, wirst von erfahrenen Mentor:innen und Entwickler:innen betreut und wir zertifizieren Deine Fähigkeiten in einem anerkannten Abschlusszertifikat, das besonders wichtig ist, wenn Du Karrierepläne mit SQL verfolgst.

StackFuels SQL Bootcamp 2023

Mit unserem SQL-Training bieten wir Dir die Möglichkeit innerhalb von kürzester Zeit Deine Skills auf ein Level zu bringen, welches es Dir ermöglicht SQL in Deinem Beruf zu nutzen und Aufträge als Entwickler:in anzunehmen. Unser Training richtet sich an diejenigen, die von Expert:innen schnell und praxisnah SQL lernen möchten.

Das Training hat eine Dauer von etwa 32 Stunden und ist in 4 Kapitel aufgeteilt, welche aus Videos, Infotexten, Quizzen und Praxisprojekten besteht. Zusätzlich wirst Du während Deines gesamten Trainings von unserem engagierten Mentoring Team unterstützt, das auf Deine individuellen Bedürfnisse und Fragen eingeht und Deinen Lernerfolg sichert.

Willst Du mehr erfahren? Dann besuch einfach unsere Kurs-Seite oder lass Dich von uns unverbindlich und persönlich beraten.

Quellen

Dev Insider (2019: „Was ist SQL?“ [21.04.2022]

Bitkom (2014) „Big-Data-Technologien – Wissen für Entscheider“ [21.04.2022]

DataScientest (2021) „SQL – Alles über die Datenbanksprache“ [21.04.2022]

Der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (2019) „Datenmenge explodiert

Integrate (2021): „SQL vs NoSQL: 5 Critical Differences” [21.04.2022][LR1] [LR2] 


Louisa ist gebürtige Berlinerin und Junior Data Scientistin bei StackFuel. Sie hat in ihrer Heimatstadt Biochemie sowie im nahen Potsdam Bioinformatik studiert. Nach ihrem Studium arbeitete sie in der medizinischen Forschung, wo sie insbesondere mit der Auswertung medizinischer Daten betraut war, um die Krebsprognose bei Kindern zu untersuchen. Die riesigen Datenmengen auszuwerten, war für Louisa sehr wertvoll und sie erinnert sich gern an das Gefühl, wenn sie aus den Daten relevante, verwertbare Informationen gewinnen konnte. Dieses wertvolle Können und ihre Freude an der Datenanalyse möchte Louisa bei StackFuel Lernenden vermitteln und mit Spaß erfahrbar machen.

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