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Automatisierung von Prozessen: Potenziale erkennen und nutzen

Die Globalisierung, der digitale Wandel und die Ressourcenknappheit: All diese Entwicklungen führen dazu, dass der Druck auf Unternehmen weiter wächst. Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeitenden bei der Herstellung zu unterstützen, neue Kunden mit innovativen Produkten zu erreichen und Dienstleistungen schneller auf den Markt zu bringen. Die Lösung? Prozessautomatisierung – am besten für gut durchdachte und flexible Prozesse. Ob Waschautomaten, Saugroboter oder Kaffeeautomaten – nicht nur zuhause, sondern auch im Job übernehmen Maschinen immer mehr Aufgaben. Automatisierungen erleichtern uns den Alltag und ersparen uns viel Mühe. Doch werden Maschinen irgendwann unseren Job übernehmen?  Wir erklären Dir, was sich hinter der Automatisierung von Prozessen verbirgt und wie Du die Potenziale der Industrie 4.0 für Dich nutzen kannst.

Was kann automatisiert werden?

Das Prinzip der Prozessautomatisierung ist denkbar einfach: monotone Arbeit schneller und einfacher erledigen. Manuelle Arbeitsschritte, die immer nach einem gleichen, wiederkehrenden Schema ablaufen, werden reduziert oder komplett eingespart. Ziel ist es, auf diese Weise eine Arbeitserleichterung für Dich zu schaffen. So kannst Du dich auf schwierige, spannende Themen fokussieren.

Dieses Prinzip ist auf viele Bereiche übertragbar. Schauen wir uns beispielsweise die Prüfung eines Kreditantrags an. Als Kreditmakler startest Du im manuellen Prozess mit einem Kundeninterview. Du nimmst die Kundendaten auf, überträgst sie in die benötigten Formulare und beantragst anschließend eine SCHUFA-Auskunft. Gleichzeitig fragst Du bei verschiedenen Banken Kreditangebote an und vergleichst diese. Die Vorauswahl mit den besten Konditionen versendest Du im Anschluss an Deinen Kunden. Das ist alles ziemlich zeitaufwendig und müheselig. Fragt sich also: Welche Arbeitsschritte kannst Du mithilfe einer Automatisierung einsparen?

Bild 1: Der Kreditantrag als manueller Prozess

In einem automatisierten Prozess gibt der Kunde seine Daten online in Deinem System ein - Du brauchst also kein persönliches Interview mehr führen oder die Daten händisch übertragen. Über digitale Schnittstellen werden die Kundendaten nach der Eingabe automatisch an verschiedene Banken übermittelt. Kreditangebote und mögliche Konditionen werden auf gleichem Weg wieder zurück an Dein System gesendet. Auch die Beurteilung der Angebote kann Dir abgenommen werden. Du legst lediglich fest, welche Kriterien für den Kunden entscheidend sind. Ein Machine Learning-Algorithmus prüft und sortiert die Angebote entsprechend. Im Anschluss wird die Auswahl der besten Konditionen automatisch an den Kunden verschickt. Auf diese Weise sparst Du viel Zeit und kannst Dich auf wichtigere Aufgaben wie eine persönliche Beratung konzentrieren.  

Bild 2: Der Kreditantrag als automatisierter Prozess

Die Frage, ob Maschinen unsere Arbeit ersetzen werden, ist so alt wie die Industrialisierung selbst. Von der ersten Dampfmaschine, über die Fließbandarbeit, bis hin zu Fertigungsrobotern und der vernetzen Industrie 4.0:  Produktionsprozesse wurden immer stärker automatisiert und der Anteil manueller Arbeit geringer. Mit jeder neuen Stufe der automatisierten Produktion wurden bestimmte Berufe verdrängt, aber gleichzeitig auch unzählige neue Jobrollen geschaffen. 

Industrie 4.0: Automatisierung in der Fertigung

Je mehr Prozesse in der Industrie und Wirtschaft digitalisiert werden, desto mehr Schnittstellen entstehen zwischen den verschiedenen beteiligten Menschen und Maschinen. Mit der Vernetzung von Systemen eröffnet die Digitalisierung insbesondere in der Produktion neue Potenziale: Das Internet der Dinge (IoT), Mensch-zu-Maschine-Kommunikation und Produktionsstätten, die immer intelligenter werden, läuten die vierte industrielle Revolution ein: die Industrie 4.0.

Die Industrie 4.0 beschreibt die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion. Die Grundlage dafür bildet die Automatisierung. Denn die Besonderheit der Industrie 4.0 im Vergleich zur traditionellen Produktion liegt in der Vernetzung und Sensorik des gesamten Fertigungsprozesses. Sensoren wie Kameras, Bewegungsmelder oder RFID-Chip generieren Informationen über das Produkt und den aktuellen Status der Maschinen. Durch die Vernetzung melden sich Maschinen beispielsweise nun selbstständig bei Dir, wenn sie neues Material benötigen oder Probleme erkennen. Die erhobenen Daten werden anschließend durch intelligente Systeme verarbeitet, beispielsweise durch Machine Learning oder auch durch klassische Programmierung. So wird sichergestellt, dass die Produktion richtig und effizient abläuft. Durch vorher festgelegte Produktionsabläufe kennt die Maschine jeden nötigen Prozessschritt. Die Verarbeitung und Auswertung der Daten liefert als Ergebnis die nächsten Handlungsschritte. Diese werden an die jeweiligen Maschinen zurückgespielt. In der Produktion sind das zum Beispiel Fertigungsmaschinen, Roboter oder Motoren. Diese sorgen dafür, dass die Materialien zu entsprechenden Produkten verarbeitet werden. 

Die vernetze Produktion ermöglicht es, ganz individuelle Produkte herzustellen und das zu Preisen, wie sie bisher nur in der Massenproduktion möglich waren. Nehmen wir beispielsweise an, dass Du ein individuelles Müsli für einen Kunden zusammenstellen möchtest. Die Vernetzung ermöglicht es, dass die Wünsche Deines Kunden digital über eine Schnittstelle abgefragt und gespeichert werden. Der Müslibehälter erhält eine individuelle Kunden-ID auf einem RFID-Chip. Über diese Nummer kannst Du den Behälter zu jeder Zeit diesem Kunden zuordnen. Doch woher weiß die Befüllstation, wie sie das Müsli für unseren Kunden zusammenstellen soll? Hierbei hilft die Sensorik. Auf dem RFID-Chip werden neben der Kunden-ID auch alle Informationen zu den Kundenwünschen hinterlegt. Die Befüllstation kann den Chip mithilfe von Sensoren auslesen. So weiß die Maschine, welche Schritte bereits durchgeführt wurden und ob sie den Behälter mit der entsprechenden Zutat befüllen muss oder nicht. Mithilfe der Automatisierung und den Technologien der Industrie 4.0 kann so ein ganz individuelles Müsli schnell und kostengünstig zusammengestellt werden.

Automatisierung und Arbeitsplätze: Wird der Mensch ersetzt?

Experten gehen davon aus, dass etwa 50 Prozent der heutigen Jobs zum Teil automatisiert werden. Maschinen und technische Systeme werden Dir repetitive, mühselige Aufgaben abnehmen. Lediglich fünf Prozent der Jobs werden laut Experten mit dem Stand der heutigen Technologien vollständig automatisiert.

Damit revolutioniert die Automatisierung den Arbeitsmarkt. Repetitive Aufgaben werden zugunsten kreativer Problemlösungen weichen und schaffen Raum für strategische und konzeptionelle Arbeit. Die Automatisierung schafft damit schneller und kostengünstiger große Mengen an Produkten – und das mit gleichbleibender Qualität. Die Vorteile der Automatisierung liegen damit klar auf der Hand:

  • gleichbleibende Qualität
  • hohe Präzision in der Ausführung
  • hohe Geschwindigkeit und Stückzahlen
  • Arbeit zu jeder Tageszeit

Die Jobs von morgen werden sich verändern. Du wirst in einer automatisierten Arbeitswelt zunehmend mit Maschinen zusammenarbeiten. Automatisierung heißt dabei nicht unbedingt, dass Menschen vollständig ersetzt werden. Die eigentlichen Vorteile liegen in der Produktivität und Effizienz. Wir sprechen vom Paradox der Automatisierung: Je effizienter das automatisierte System, desto entscheidender der Einsatz des Menschen. Insgesamt wirst Du als Mensch zwar weniger oft beteiligt sein, aber die Wichtigkeit Deines Einsatzes steigt. Umso bedeutender wird daher Training und lebenslanges Lernen. Damit bist Du - mehr als je zuvor – das größte Kapital Deines Unternehmens.

Möchtest nun auch Du Deine Arbeitswelt automatisieren und wiederkehrende Prozesse von Maschinen erledigen lassen? Melde Dich gerne bei uns und wir helfen Dir und Deinem Unternehmen, die Potenziale der Automatisierung zu nutzen und Fahrt für die vierte industrielle Revolution aufzunehmen.

Rebecca Marzahn

Rebecca Marzahn

Rebecca gehört bei StackFuel fast schon zum alten Eisen. Mehr als 2 Jahre ist sie jetzt an Bord und Assistentin für Marketing und Vertrieb. Wenn Sie nicht gerade Beiträge für Social Media oder den Blog schreibt, jongliert sie geschickt zwischen den beiden Abteilungen. Als echte Powerfrau ist sie nebenbei noch in den letzten Zügen ihres Masterstudiums. In ihrer Freizeit widmet sich Rebecca leidenschaftlich dem Hundesport und nimmt mit ihren beiden Hunden an Wettkämpfen teil.

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